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Kopf des Monats; Hubi Kälin «80 Jahre Landolt – und der Blick geht nach vorne»

Lagooo Redaktion3. September 2026

Kopf des Monats; Hubi Kälin «80 Jahre Landolt – und der Blick geht nach vorne»

Hubi, du bist mit der Landolt Transport AG fest in der Region verwurzelt. Was verbindet dich persönlich mit Freienbach und der Umgebung?

Armin Landolt selig war mein Grossonkel und seine Tochter, Regula Landolt, ist mein Gotti. Seit klein auf sind wir immer zu «s’Landoltä» gegangen. Zuerst als kleiner Junge zusammen mit meinem Vater, wenn er in den Ferien ab und zu «go Lastwägäle» ist, und dann später, während den Schulferien, mit dem Velo-Töffli oder dann mit den Landolt-Arbeitern aus der Region Einsiedeln/Ybrig, die mich nach Pfäffikon mitnahmen. Viele meiner Ferien während der Schul- und Lehrzeit habe ich in der Landolt-Werkstatt oder unterwegs mit den Landolt-Lastwagen verbracht, so konnte ich mithelfen und viel lernen. Daher kenne ich die Region seit klein auf sehr gut und auch viele unserer Mitarbeiter, die seit Jahrzehnten für das Unternehmen tätig sind.

Du führst ein Unternehmen in einer Branche, in der Zuverlässigkeit, Tempo und Flexibilität entscheidend sind. Was macht für dich einen richtig guten Unternehmer aus?

Die Firma Landolt Transport gibt es seit 80 Jahren und ich sage immer: «Wir wollen, dass es uns auch noch in den kommenden 80 Jahren gibt.» Daher müssen wir so arbeiten, dass wir genau die erwähnten Eigenschaften wie Zuverlässigkeit, Tempo und Flexibilität sowie Qualität und Effizienz bieten können, damit wir allem gerecht werden, unsere Kunden mit unseren Leistungen zufrieden sind und unsere Mitarbeiter einen guten und sicheren Arbeitsplatz haben. Das Entscheidende sind am Schluss unsere Top-Mitarbeiter, die die Aufträge mit ihren vielseitigen und modernen, aber auch teils komplexen Fahrzeugen und Maschinen erledigen, von Kranarbeiten, Kanalunterhaltsarbeiten bis hin zu Kehrichtsammlungen etc., bei jedem Wetter und zu fast jeder Uhrzeit.

Die Gemeinde Freienbach hat sich in den vergangenen Jahren stark entwickelt. Wie nimmst du diese Entwicklung als Unternehmer wahr – und wo siehst du Chancen oder auch Herausforderungen?

Mit dem Neuen, was jeweils dazukommt, haben wir wieder Arbeit und können da unsere Dienstleistungen anbieten und so unsere Arbeitsplätze stärken und sichern. Das starke Verkehrsaufkommen fordert uns jedoch stark heraus, da die meisten unserer Dienstleistungen einen direkten Zusammenhang mit der Strasse haben. Läuft es dort nicht rund, verlieren wir an Effizienz und lassen dort viel Zeit und Energie liegen, was sich schlussendlich stark auf die Kosten auswirkt.

Transport und Logistik haben sich stark verändert – Digitalisierung, Verkehr, Nachhaltigkeit und steigende Anforderungen sind nur einige Themen. Was beschäftigt euch bei der Landolt Transport AG aktuell am meisten?

Zum einen hat es starke Veränderungen gegeben, teils ist es aber immer noch genau gleich wie in den letzten 20–30 Jahren oder sogar noch länger. Wir waren und sind immer schon innovativ unterwegs und haben Neues probiert, müssen aber gleichzeitig bei allem Neuen immer sicher sein, dass alles zuverlässig und sicher funktioniert und dass sich die neue Technik auch gut im Betrieb umsetzen und nutzen lässt. Den Abfall holen wir in der ganzen Region täglich ab. Die Materiallieferungen, sei es Kies, Sand oder sonstige Baumaterialien, oder Kranaufträge, alles muss zuverlässig und sicher erfolgen. Da müssen die verwendete Technik und Digitalisierungsmassnahmen für uns und unsere Mitarbeiter gut bedienbar sowie unterstützend sein, so dass am Schluss der Kunde zufrieden ist. Mal entwickeln wir etwas Neues und gehen drei Schritte vorwärts, manchmal müssen wir aber auch einzelne Schritte zurück, damit es eben wie bisher sicher und logisch funktioniert. Wir haben einen Notfalldienst 24/7 für Kranarbeiten, Kanalunterhalt, Winterdienst und vieles mehr. Da ist dann das gute alte Telefon immer noch das Schnellste, Sicherste und Zuverlässigste, damit wir dann mit dem richtigen Equipment und Personal vor Ort sind

Zum Schluss zu dir persönlich: Wenn du einmal nicht Chef von der Landolt Transport AG bist – womit verbringst du am liebsten deine Zeit und wobei kannst du richtig abschalten?

Wann immer es geht, verbringe ich Zeit mit meiner Frau und unseren drei Kids. Die Kids sind immer auch gerne dabei, wenn wir am Samstag unterwegs sind und dabei die eine oder andere Arbeit mit dem LKW oder sonstigen Maschinen erledigen. Im Winter sind wir oft bei uns im Ybrig bei den Trainings- und Skirennen unserer Kids auf den Skipisten anzutreffen. Im Sommer geniessen wir unsere schöne Umgebung/Region mit vielen attraktiven Aktivitäten.